Hintergrund
„Jeder hat die Chance, mindestens einen Teil der Welt zu verbessern, nämlich sich selbst“ (Paul Anton de Lagarde)

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Die Ursache all Ihres Glückes oder all Ihrer Probleme mit dem Pferd ist ihre Beziehung miteinander. Jede gute Beziehung erfordert zunächst Achtsamkeit. Daraus entsteht Vertrauen und Respekt. Der Schlüssel hierzu ist die Kommunikation: Verstehen Sie, was Ihr Pferd umtreibt? Und umgekehrt? Sie wissen natürlich, was Sie von Ihrem Pferd wollen. Aber was will Ihr Pferd von Ihnen? Warum sollte es etwas für Sie tun?

Pferde als Fluchttiere können in freier Wildbahn nur in der Herde überleben mit einem souveränen, qualifizierten Leittier. Darum möchten Pferde immer einen kompetenten Führer finden. Und sie testen sorgfältig, ob er wirklich hält, was er verspricht und für ihre Sicherheit sorgen kann. Das kann ganz unterschiedlich aussehen: Manche Menschen nennen das dann Angst oder Aggression, Temperament oder Sturheit, Dominanz oder Nervigkeit.

Die daraus resultierenden „Diskussionsrunden“ zeigen sich dann oft im Alltag wie zum Beispiel:

Sie können diese Liste beliebig ergänzen.

Vielleicht begleitet Sie schon manchmal eine unterschwellige Angst, wenn sie mit Ihrem Pferd umgehen und arbeiten. Oder Sie denken ab und zu „Mist, warum muss er nun schon wieder... Was denkt sich dieser sture Hund bloß dabei?“ Nichts! Er denkt sich überhaupt nichts. Er fühlt. Und wahrscheinlich vertraut er bloß seiner Herde mehr als Ihnen.

Als Führer Ihres Pferdes haben Sie nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten: Sie müssen lernen, sein Leittier zu werden und zu berücksichtigen, was Ihr Pferd von Ihnen braucht. Dann werden Sie gemeinsam ihre Probleme angehen können und gleichermaßen die eigenen Ängste, wie die Ihres Pferdes überwinden.1 · 2 · weiter »